Hardwaretipps

PC Komponenten - Tipps und Erklärungen

Die Hardware / Komponenten eines PCs

Ein moderner PC verfügt über eine Vielzahl unterschiedlicher Komponenten. Bei der Zusammenstellung dieser sind der geplante Verwendungszweck des Gerätes sowie eine gute Abstimmung der Einzelkomponenten zu beachten.

Das Mainboard bildet die Basis eines jeden PCs, durch seine Vielzahl an Steckplätzen beherbergt es Prozessor (CPU auf einem Sockel), Arbeitsspeicher (RAM in bis zu vier DIMM-Slots), Grafikeinheit (GPU via AGP-, PCI- oder PCIe-Schnittstelle), Festplatte (HDD via IDE- oder eSata-Anschluss) sowie Anschlüsse für sämtliche optische Laufwerke (bluray, DVD-ROM, CD-ROM) und das Netzteil zur Stromversorgung. Darüber hinaus finden sich am Mainboard zahlreiche Schnittstellen, darunter USB-Anschlüsse (für mobile Speichermedien, Drucker, Eingabegeräte), HDMI (zur übertragung von digitalem Bild und Ton an externe Bildschirme), FireWire (für Digitalkameras, Camcorder und externe Festplatten) und Netzwerkanschlüsse (LAN). Zudem beherbergt ein Mainboard den Chipsatz sowie das BIOS (basic input/output system, die PC-Firmware, welche die Grundeinstellungen definiert).

Ein Hauptprozessor (kurz: CPU, central processing unit) übernimmt den Großteil der anfallenden Rechenarbeit eines PCs. Die Leistung einer CPU (Taktfrequenz) wird in Megahertz (kurz MHz) oder Gigahertz (Kurz GHz) gemessen, dabei entsprechen 1000 MHz einem GHz. Prozessoren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Anzahl an Prozessorkernen und ihrer Taktfrequenz sowie ihrer Architektur und ihres Sockels. Der Arbeitsspeicher ist ein temporäres Speichersystem, Programme nutzen diesen als Zwischenablage, um Daten zu einem Zeitpunkt unverändert abrufen zu können. Dies entlastet die CPU und beschleunigt immer wiederkehrende Rechenprozesse. Der Arbeitsspeicher wird permanent vom Betriebssystem sowie gestarteter Software in Anspruch genommen, eine hundertprozentige Auslastung verhindert den Start weiterer Programme. Arbeitsspeicher unterscheidet sich im Bezug auf seine Architektur, die Größe in Megabyte, Taktfrequenz und Latenz (Reaktionszeit).

Die Grafikkarte empfängt die Daten eines Prozessors und rechnet diese zur Anzeige auf einem Bildschirm um. Besonders beansprucht wird die Grafikkarte deshalb bei aktuellen Videospielen, hier muss eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen parallel bearbeitet werden. Wichtige Kriterien beim Kauf einer GPU sind Speichertyp und Speichergröße in Megabyte (MB), die Taktrate von Chip und Shader in MHz, Art der Speicheranbindung sowie Shader Model und die unterstützte DirectX- und OpenGL-Version.

Sämtliche Komponenten werden im Gehäuse untergebracht, dort werden sie mittels Luft- oder Wasserkühlung gekühlt. Das Netzteil liefert Strom und sollte über eine ausreichende Leistungsaufnahme sowie eine gute Energieeffizienz verfügen (geringe Verlustleistung).